Schluss mit Heißhungerattacken

Tipps für die drei häufigsten Ess-Typen

Wenn uns der Heißhunger packt, gibt es oft kein Halten mehr. Doch warum müssen es dann immer ungesunde süße oder fettige Leckereien sein? Ganz einfach: Weil diese uns schnelle Energie bringen und den Blutzuckerspiegel rasch wieder ansteigen lassen. Denn Heißhunger ist ein Zeichen dafür, dass der Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es gibt aber auch andere Auslöser, insbesondere emotionale wie etwa Stress. Finden Sie heraus, welcher der drei häufigsten Ess-Typen Sie sind und wie Sie Heißhungerattacken vermeiden können.

Ess-Typ 1: Der Süße

Morgens das Brot mit Marmelade, zum Durstlöschen die Limonade und mittags ein helles Brötchen mit Wurst und Käse: Alle Lebensmittel, die schnelle Kohlenhydrate liefern, also Zucker in seiner reinen Form oder als Weißmehlprodukte, liebt der Süß-Esser. Das sorgt jedoch dafür, dass der Blutzuckerspiegel ständig auf und ab geht. Ist er im Keller, kommt die nächste Heißhungerattacke.
Das hilft gegen Heißhunger: Versuchen Sie Ihren Zucker- und Weißmehlkonsum zu senken. Greifen Sie zu verdünnten Saftschorlen, bevorzugen Sie Backwaren aus Vollkorn und essen Sie mittags etwas, das Sie lange satt macht. Gemüse liefert viele Ballaststoffe, Vollkornreis, -nudeln oder Kartoffeln sind langsam verdauliche Kohlenhydrate und mageres Fleisch und Fisch sättigen dank hohem Eiweißgehalt.

Ess-Typ 2: Der Emotionale

Egal ob Stress, Ärger oder trübe Gedanke – Leckereien helfen dem emotionalen Esser vermeintlich besser damit umzugehen. Denn leicht verdauliche Kohlenhydrate aktivieren das Belohnungssystem im Gehirn. Wer zudem tagsüber viel unter Strom steht, hält sich oft mit Snacks bei Laune. Dadurch fährt unser Blutzuckerspiegel Achterbahn. Abends überkommt uns dann der Heißhunger, wir hauen nach Lust und Laune rein.
Das hilft gegen Heißhunger: Machen Sie sich als erstes bewusst, in welchen Situationen Sie besonders zu Snacks greifen. Dann gilt es Alternativstrategien zu entwickeln – etwa spazieren gehen, Entspannungsübungen machen, einen Freund anrufen oder aufräumen. Auch Stressesser sollten kurz innehalten, bevor sie zum Snack greifen. Ist es Hunger oder nur der Situation geschuldet? Ein ausgewogenes und sättigendes Frühstück und Mittagessen vermeiden zudem Heißhunger zwischendurch.

Ess-Typ 3: Der ständig Essende

Dieser Ess-Typ snackt sich quasi durch den Tag. In den kurzen Essenspausen fällt der Blutzuckerspiegel ab, schießt dann aber direkt wieder in die Höhe – der nächste Snack lässt schließlich nicht lange auf sich warten. Und wenn doch mal längere Pausen entstehen, zeigt sich direkt der Heißhunger.
Das hilft gegen Heißhunger: Strukturieren Sie Ihre Essgewohnheiten. Nehmen Sie drei Mal am Tag eine Mahlzeit zu sich – morgens, mittags und abends – und achten Sie dabei darauf, dass die Portionen Sie so gut sättigen, dass Sie zwischen den Mahlzeiten kein Verlangen mehr nach Snacks haben. So lässt mit der Zeit auch der Heißhunger nach. Neben der Mahlzeitenhäufigkeit spielen natürlich auch noch andere Faktoren eine Rolle, etwa was Sie zu sich nehmen und wie Sie essen. Gerne unterstütze ich Sie bei der Umstellung Ihrer Ernährungsgewohnheiten.